Mitteilungsvorlage - 40/MV/035/2025

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung für den Amtsbereich Treptower Tollensewinkel wurde für jede Gemeinde ein gemeindespezifischer Steckbrief erstellt. Ziel ist es, eine strategische Grundlage für die Transformation der Wärmeversorgung bis spätestens 2045 zu schaffen.

Für die Gemeinde Breesen ergibt sich folgendes Bild:

Die Wärmeversorgung erfolgt derzeit vollständig dezentral – vorwiegend durch Heizöl- und Flüssiggasthermen, Stromdirektheizungen sowie Biomasseheizungen. Fernwärme ist nicht vorhanden. Der jährliche Nutzwärmebedarf liegt im Ausgangsjahr bei rund 6.514 MWh.

In den Ortsteilen Breesen, Kalübbe und Pinnow bestehen keine leitungsgebundenen Wärmenetze. Trotz relativ hoher mittlerer Wärmeliniendichte wird der wirtschaftliche Betrieb eines Fern- oder Nahwärmenetzes im Wärmeplan als sehr wahrscheinlich unwirtschaftlich eingestuft.

Auch eine leitungsgebundene Versorgung über Wasserstoff oder Biomethan wird nicht empfohlen, da derzeit weder ein Gasnetztransformationsplan vorliegt noch verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen absehbar sind.

Stattdessen wird eine dezentrale Wärmeversorgung empfohlen. Technologisch geeignete Lösungen sind unter anderem Erdwärmepumpen, Luftwärmepumpen, Pellet- und Hackschnitzelheizungen sowie strombasierte Heizsysteme. Die konkrete Auswahl ist jeweils objektspezifisch zu prüfen.

 

Hinweis:

Die abschließende Beratung und Beschlussfassung zum Kommunalen Wärmeplan für den Amtsbereich Treptower Tollensewinkel ist für die Sitzung des Amtsausschusses im September 2025 vorgesehen. Die vorliegende Mitteilung dient der frühzeitigen Information und Vorbereitung der Gemeindevertretung. Eine Beschlussfassung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich.

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Anlagen

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