Mitteilungsvorlage - 01/MV/172/2025

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die Sicherheitslage auf öffentlichen Veranstaltungen hat sich in den letzten Jahren verändert und ist zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung ist gestiegen, insbesondere bei Großveranstaltungen. Auch die Stadt trägt als Veranstalterin oder Genehmigungsbehörde eine besondere Verantwortung für die Sicherheit der Teilnehmenden.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, hat die Stadtverwaltung beschlossen, dass zukünftig für alle stadteigenen Veranstaltungsflächen verbindlich Sicherheitskonzepte erstellt werden. Ziel ist es, potenzielle Gefahren systematisch zu erfassen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu minimieren.

Ein zentrales Thema im Rahmen dieser Konzepte ist der Schutz vor Gefahren aus dem fließenden Verkehr. Die viel diskutierten Betonpoller („Betonklötze“) wurden nach eingehender Prüfung als ungeeignet eingestuft, da sie im Ernstfall durch ihre eigene Masse selbst zur Gefahrenquelle werden können.

Alternativ wurde ein Angebot einer Fachfirma eingeholt, die mobile Durchfahrtssperren vertreibt. Diese Sperren sind in der Lage, selbst einen LKW-Aufprall abzufangen und zugleich kurzfristig entfernbar – ein entscheidender Vorteil mit Blick auf die Zufahrtswege für Rettungsdienste. Das Angebot liegt dieser Vorlage als Anlage bei.

Die Kosten für den Erwerb oder die Miete dieser Sperren übersteigen jedoch deutlich die finanziellen Möglichkeiten unserer Stadt. Es ist zudem zu bedenken, dass solche Sperren ausschließlich den Schutz vor Gefahren aus dem Straßenverkehr bieten. Andere Bedrohungsszenarien – wie etwa durch Personen auf dem Gelände oder aus der Luft – bleiben davon unberührt und müssen durch weitere Maßnahmen im Rahmen der Sicherheitskonzepte berücksichtigt werden.

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Anlagen

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