18.03.2025 - 6 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

 

Herr Beisner und Herr Ahlgrim sprechen im Namen der anwesenden Einwohner, die alle vom Windeignungsgebiet Altentreptow West betroffen sind. Sie zeigen sich erschrocken, dass heute der Tagesordnungspunkt (TOP) von der Tagesordnung (TO) genommen wurde. 

Herr Beisner stellt Fragen, die im Vorab an die Bürgermeisterin gesandt wurden und auch beantwortet werden.

Frau Ellgoth macht nochmals deutlich, dass die Stadtverwaltung nicht die zuständige Bearbeitungsstelle/Genehmigungsbehörde ist. Wenn es um Solar geht dann eventuell, im Rahmen eines B-Plan-Verfahrens. Aber was Windkraft angeht, hat die Stadt keine Entscheidungsbefugnis. 

Es wird der Stadtvertretung unterstellt, dass sie sich für die Bürger der Stadt zum Thema Windkraft nicht genug einsetzen und fordern nochmals ein Gespräch mit Minister Dr. Till Backhaus.

Herr Kraft: Am 17.10.2024 fand an der Meldorfer Straße eine Veranstaltung mit Minister Dr. Till Backhaus statt. Es sollte keine politische Veranstaltung werden, deswegen war der eine oder andere Stadtvertreter auch nicht anwesend.

Herr Hadrath verwehrt sich gegen die Unterstellung, dass die Stadtvertreter nicht zu den Bürgern stehen. Der TOP wurde von der TO genommen, weil die Stadtvertretung nicht zuständig ist und nichts entscheiden kann, wir sind der falsche Adressat.

Herr Renger: Wir möchten keinen weiteren Ausbau von Windkraftanlagen, das ist die klare Position der Stadtvertretung. Wir müssen mit den Investoren Gespräche führen, damit wir wissen, was auf uns zukommt.

Herr Krepelin: In den Fachausschüssen sind leider keine Einwohner anwesend, wenn das Thema Windkraft auf der TO steht. Sie sind herzlich eingeladen!

Wir ducken uns nicht weg, wir übernehmen Verantwortung. Repowering wird in Zukunft ein Thema sein. Deshalb müssen wir zusammen einen Fahrplan machen.

Frau Ellgoth: Das Mögliche müssen wir für die Bürger/die Stadt ausloten und auch nutzen.

Wir werden weiter bei dem Minister anfragen, wann ein weiteres Gespräch stattfinden kann.

Frau Ellgoth bittet um ein gemeinsames Gesprächsformat, um ein einheitliches Vorgehen sicherzustellen. Von Seiten der Einwohner wird dieses Angebot abgelehnt.  

 

Herr Klage:

Der Kultur- und Heimatverein wird auf dem Klosterberg 8 Bäume pflanzen (Streuobstwiese).

Das Reuter-Denkmal und der jüdische Friedhof werden mit Unterstützung der Schüler der KGS Altentreptow gepflegt.

Am 02.08. ist das Kotelmannfest auf dem Klosterberg, dort wird es ein Familienkonzert geben. Am 12.12. wird in der Aula der KGS die Neubrandenburger Philharmonie auftreten.

Herr Klage bedankt sich bei den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterstützung des Vereines. 

Herr Klage fragt nach dem Speicher, gibt es was Neues?

Frau Ellgoth: Einen Termin zum Museumskonzept hat mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises stattgefunden.

 

 

* 19:05 Uhr die Einwohner verlassen die Sitzung.