13.07.2023 - 2 Einwohnerfragestunde

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Genditzki hat sich als Anwohner und nicht als Gemeindevertreter im öffentlichen Teil positioniert.

 

Herrn Niedzwetzki wurde eine Frage zu den PV-Anlagen zugetragen.

Frage: Was haben die Anwohner von den PV-Anlagen? Gibt es Vorteile für jeden einzelnen Haushalt?

Antwort: Für die Gemeinde gibt es 0,2 cent/Kwh. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass der Betreiber die Haushalte in den anliegenden Ortslagen unterstützen kann. Das bedeutet, dass die einzelnen Haushalte ca. 180 € pro Jahr pro Haushalt einsparen würden.

 

Dies wiegt aus Sicht der Anwohner den Umweltschutz nicht auf.

Folgende Nachteile werden aufgezählt:

- Verunstaltung der Flächen

- extreme Hitze oberhalb der PV-Anlagen

- Module sind nicht recyclebar 

- Ozonschichtenbelastung

 

Frage Anwohner: Warum macht die Gemeinde keine Bürgerumfrage bezüglich der PV-Anlagen?

Es soll von dem Betreiber ein Konzept vorgelegt und dann durch die Bürger abgestimmt werden.

 

Antwort von Herrn Niedzwetzki: Da es sich hierbei um ein Bauleitverfahren handelt, hat eine Bürgerumfrage keine Wirkung. Diese hätte im Vorfeld gemacht werden müssen. Die Gemeinde hat jedoch die Möglichkeit, bei der Auslegung sich dagegen zu entscheiden. 

 

Herr Genditzki als Landwirt erklärt die Vorteile einer PV-Anlage.

- unter den PV-Anlagen ist es "kühler"

- die Vegetation ist auf den Flächen üppiger (Mäharbeiten nur ein oder zweimal jährlich) 

- kein Pflanzenschutzmittel

- kein Dünger

- Bodendiversität wird erhöht

 

 

Herr Noack beendet die Einwohnerfragestunde und erklärt den Anwesenden, dass vor Beschlussfassung eine Einwohnerversammlung stattfinden soll.

 

Frau Wendt reicht eine Bedenkenanmeldung "zum Zubau von Landwirtschaftlicher Nutzfläche mit PV-Anlagen " von einem Bürger ein.

    

Reduzieren

Anlagen

Online-Version dieser Seite: https://altentreptow.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=1000444&TOLFDNR=1010837&selfaction=print